Tristan und Isolde, opera, WWV 90: Act 1. Scene 5:Begehrt, Herrin, was Ihr wünscht

歌手: Richard Wagner • 时间:

📝 纯歌词版本

作曲 : Richard Wagner
Begehrt, Herrin,
was Ihr wünscht.
Wüsstest du nicht,
was ich begehre,
da doch die Furcht,
mir's zu erfüllen,
fern meinem Blick dich hielt?
Ehrfurcht
hielt mich in Acht.
Der Ehre wenig
botest du mir;
mit off'nem Hohn
verwehrtest du
Gehorsam meinem Gebot.
Gehorsam einzig
hielt mich in Bann.
So dankt' ich Geringes
deinem Herrn,
riet dir sein Dienst
Unsitte
gegen sein eigen Gemahl?
Sitte lehrt,
wo ich gelebt:
zur Brautfahrt
der Brautwerber
meide fern die Braut.
Aus welcher Sorg'?
Fragt die Sitte!
Da du so sittsam,
mein Herr Tristan,
auch einer Sitte
sei nun gemahnt:
den Feind dir zu sühnen,
soll er als Freund dich rühmen.
Und welchen Feind?
Frag deine Furcht!
Blutschuld
schwebt zwischen uns.
Die ward gesühnt.
Nicht zwischen uns!
Im offnen Feld
vor allem Volk
ward Urfehde geschworen.
Nicht da war's,
wo ich Tantris barg,
wo Tristan mir verfiel.
Da stand er herrlich,
hehr und heil;
doch was er schwur,
das schwurt ich nicht:
zu schweigen hatt' ich gelernt.
Da in stiller Kammer
krank er lag,
mit dem Schwerte stumm
ich vor ihm stund:
schwieg da mein Mund,
bannt' ich meine Hand ---
doch was einst mit Hand
und Mund ich gelobt,
das schwur ich schweigend zu halten.
Nun will ich des Eides walten.
Was schwurt Ihr, Frau?
Rache für Morold!
Müht Euch die?
Wagst du zu höhnen?
Angelobt war er mir,
der hehre Irenheld;
seine Waffen hatt' ich geweiht;
für mich zog er zum Streit.
Da er gefallen,
fiel meine Ehr':
in des Herzens Schwere
schwur ich den Eid,
würd' ein Mann den Mord nicht sühnen,
wollt' ich Magd mich des erkühnen.
Siech und matt
in meiner Macht,
warum ich dich da nicht schlug?
Das sag dir selbst mit leichtem Fug.
Ich pflag des Wunden,
dass den Heilgesunden
rächend schlüge der Mann,
der Isolde ihm abgewann.
Dein Los nun selber
magst du dir sagen!
Da die Männer sich all ihm vertragen,

🎵 LRC歌词版本

[00:00.000] 作曲 : Richard Wagner
[01:56.320]Begehrt, Herrin,
[02:00.326]was Ihr wünscht.
[02:13.859]Wüsstest du nicht,
[02:15.992]was ich begehre,
[02:21.748]da doch die Furcht,
[02:23.854]mir's zu erfüllen,
[02:28.389]fern meinem Blick dich hielt?
[02:33.509]Ehrfurcht
[02:36.021]hielt mich in Acht.
[02:40.429]Der Ehre wenig
[02:46.575]botest du mir;
[02:50.159]mit off'nem Hohn
[02:52.075]verwehrtest du
[02:54.052]Gehorsam meinem Gebot.
[02:58.534]Gehorsam einzig
[03:01.038]hielt mich in Bann.
[03:04.555]So dankt' ich Geringes
[03:07.327]deinem Herrn,
[03:08.747]riet dir sein Dienst
[03:11.220]Unsitte
[03:13.122]gegen sein eigen Gemahl?
[03:17.152]Sitte lehrt,
[03:20.724]wo ich gelebt:
[03:23.341]zur Brautfahrt
[03:25.745]der Brautwerber
[03:28.192]meide fern die Braut.
[03:36.790]Aus welcher Sorg'?
[03:40.873]Fragt die Sitte!
[03:49.245]Da du so sittsam,
[03:52.239]mein Herr Tristan,
[03:55.288]auch einer Sitte
[03:59.419]sei nun gemahnt:
[04:03.076]den Feind dir zu sühnen,
[04:08.157]soll er als Freund dich rühmen.
[04:14.891]Und welchen Feind?
[04:19.089]Frag deine Furcht!
[04:26.198]Blutschuld
[04:28.645]schwebt zwischen uns.
[04:32.508]Die ward gesühnt.
[04:33.995]Nicht zwischen uns!
[04:39.133]Im offnen Feld
[04:41.861]vor allem Volk
[04:44.118]ward Urfehde geschworen.
[04:50.983]Nicht da war's,
[04:53.448]wo ich Tantris barg,
[04:55.959]wo Tristan mir verfiel.
[05:03.986]Da stand er herrlich,
[05:09.079]hehr und heil;
[05:14.965]doch was er schwur,
[05:21.037]das schwurt ich nicht:
[05:27.026]zu schweigen hatt' ich gelernt.
[05:42.245]Da in stiller Kammer
[05:44.981]krank er lag,
[05:51.595]mit dem Schwerte stumm
[05:54.187]ich vor ihm stund:
[05:57.535]schwieg da mein Mund,
[06:01.269]bannt' ich meine Hand ---
[06:07.190]doch was einst mit Hand
[06:10.089]und Mund ich gelobt,
[06:12.658]das schwur ich schweigend zu halten.
[06:19.144]Nun will ich des Eides walten.
[06:28.958]Was schwurt Ihr, Frau?
[06:33.422]Rache für Morold!
[06:37.830]Müht Euch die?
[06:41.835]Wagst du zu höhnen?
[06:49.870]Angelobt war er mir,
[06:55.168]der hehre Irenheld;
[07:02.946]seine Waffen hatt' ich geweiht;
[07:09.487]für mich zog er zum Streit.
[07:19.359]Da er gefallen,
[07:22.123]fiel meine Ehr':
[07:26.077]in des Herzens Schwere
[07:30.791]schwur ich den Eid,
[07:33.334]würd' ein Mann den Mord nicht sühnen,
[07:38.396]wollt' ich Magd mich des erkühnen.
[07:54.497]Siech und matt
[07:58.378]in meiner Macht,
[08:06.737]warum ich dich da nicht schlug?
[08:21.489]Das sag dir selbst mit leichtem Fug.
[08:26.759]Ich pflag des Wunden,
[08:29.865]dass den Heilgesunden
[08:33.851]rächend schlüge der Mann,
[08:37.192]der Isolde ihm abgewann.
[08:49.169]Dein Los nun selber
[08:54.452]magst du dir sagen!
[09:03.836]Da die Männer sich all ihm vertragen,

📝 纯歌词版本

作曲 : Richard Wagner
Begehrt, Herrin,
was Ihr wünscht.
Wüsstest du nicht,
was ich begehre,
da doch die Furcht,
mir's zu erfüllen,
fern meinem Blick dich hielt?
Ehrfurcht
hielt mich in Acht.
Der Ehre wenig
botest du mir;
mit off'nem Hohn
verwehrtest du
Gehorsam meinem Gebot.
Gehorsam einzig
hielt mich in Bann.
So dankt' ich Geringes
deinem Herrn,
riet dir sein Dienst
Unsitte
gegen sein eigen Gemahl?
Sitte lehrt,
wo ich gelebt:
zur Brautfahrt
der Brautwerber
meide fern die Braut.
Aus welcher Sorg'?
Fragt die Sitte!
Da du so sittsam,
mein Herr Tristan,
auch einer Sitte
sei nun gemahnt:
den Feind dir zu sühnen,
soll er als Freund dich rühmen.
Und welchen Feind?
Frag deine Furcht!
Blutschuld
schwebt zwischen uns.
Die ward gesühnt.
Nicht zwischen uns!
Im offnen Feld
vor allem Volk
ward Urfehde geschworen.
Nicht da war's,
wo ich Tantris barg,
wo Tristan mir verfiel.
Da stand er herrlich,
hehr und heil;
doch was er schwur,
das schwurt ich nicht:
zu schweigen hatt' ich gelernt.
Da in stiller Kammer
krank er lag,
mit dem Schwerte stumm
ich vor ihm stund:
schwieg da mein Mund,
bannt' ich meine Hand ---
doch was einst mit Hand
und Mund ich gelobt,
das schwur ich schweigend zu halten.
Nun will ich des Eides walten.
Was schwurt Ihr, Frau?
Rache für Morold!
Müht Euch die?
Wagst du zu höhnen?
Angelobt war er mir,
der hehre Irenheld;
seine Waffen hatt' ich geweiht;
für mich zog er zum Streit.
Da er gefallen,
fiel meine Ehr':
in des Herzens Schwere
schwur ich den Eid,
würd' ein Mann den Mord nicht sühnen,
wollt' ich Magd mich des erkühnen.
Siech und matt
in meiner Macht,
warum ich dich da nicht schlug?
Das sag dir selbst mit leichtem Fug.
Ich pflag des Wunden,
dass den Heilgesunden
rächend schlüge der Mann,
der Isolde ihm abgewann.
Dein Los nun selber
magst du dir sagen!
Da die Männer sich all ihm vertragen,

🎧 猜你喜欢

Tristan und Isolde: Mild und leise

👤 歌手:Richard Wagner / Maria Jeritza
查看歌词

Das Rheingold, Act I: Prelude

查看歌词

Parsifal: Acto II, "Ma Pur Non E Cosi"

查看歌词

Die Meistersinger von Nürnberg-3 Aufzug Szene 5: Morgen ich leuchte in rosigem Schein

查看歌词

Ho-Ho! Schmiede mein Hammer (Schmiedelied) - (Siegfried)

👤 歌手:John Treleaven / Richard Wagner
查看歌词

Tannhäuser, Act III Scene 3: Ich horte Harfenschlag (Tannhauser, Wolfram, Chorus)

👤 歌手:Richard Wagner
查看歌词

Götterdämmerung, WWV 86D / Act III:Mime hieß ein mürrischer Zwerg

查看歌词
正在播放: Tristan und Isolde, opera, WWV 90: Act 1. Scene 5:Begehrt, Herrin, was Ihr wünscht
0:00 / 0:00
加载歌词中...
Tristan und Isolde, opera, WWV 90: Act 1. Scene 5:Begehrt, Herrin, was Ihr wünscht
Richard Wagner