Salome (1999 Digital Remaster): Wo ist er, dessen Sündenbecher jetzt voll ist?

歌手: Herbert von Karajan • 时间:

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JOCHANAAN: Wo ist er, dessen Sündenbecher
jetzt voll ist?
Wo ist er, der eines Tages
im Angesicht alles Volkes
in einem Silbermantel sterben wird?
Heisst ihn herkommen,
auf dass er die Stimme Dessen höre,
der in den Wüsten
und in den Häusern
der Könige gekündet hat.
SALOME: Von wem spricht er?
NARRABOTH: Niemand kann es sagen, Prinzessin.
JOCHANAAN: Wo ist sie,
die sich hingab
der Lust ihrer Augen,
die gestanden hat vor buntgemalten
Männerbildern und Gesandte
ins Land der Chaldäer schickte?
SALOME: Es spricht von meiner Mutter.
NARRABOTH: Nein, nein, Prinzessin.
SALOME: Ja, er spricht von meiner Mutter.
JOCHANAAN: Wo ist sie,
die den Hauptleuten Assyriens
sich gab?
Wo ist sie,
die sich den jungen Männern
der Ägypter gegeben hat,
die in feinen Leinen
und Hyacinthgesteinen prangen,
deren Schilde von Gold sind
und die Leiber wie Riesen?
Geht, heisst sie aufstehen
vom Bett ihrer Greuel,
vom Bett ihrer Blutschande;
auf dass sie die Worte
Dessen vernehme,
der dem Herrn die Wege bereitet,
und ihre Missetaten bereue.
Und wenn sie gleich nicht bereut,
heisst sie herkommen,
denn die Geissel
des Herrn ist in seiner Hand.
SALOME: Er ist schrecklich.
Er ist wirklich schrecklich.
NARRABOTH: Bleibt nicht hier, Prinzessin,
ich bitte Euch!
SALOME: Seine Augen sind von allem
das Schrecklichste.
Sie sind wie die schwarzen Höhlen,
wo die Drachen hausen!
Sie sind wie schwarze Seen,
aus denen irres Mondlicht flackert.
Glaubt ihr, dass er noch einmal
sprechen wird?
NARRABOTH: Bleibt nicht hier, Prinzessin,
ich bitte Euch,
bleibt nicht hier.
SALOME: Wie abgezehrt er ist!
Er ist wie ein Bildnis aus Elfenbein.
Gewiss ist er keusch wie der Mond.
Sein Fleisch muss sehr kühl sein,
kühl wie Elfenbein.
Ich möchte ihn näher beseh'n.
NARRABOTH: Nein, nein, Prinzessin.
SALOME: Ich muss ihn näher beseh'n.
NARRABOTH: Prinzessin! Prinzessin!
JOCHANAAN: Wer ist dies Weib, das mich ansieht?
Ich will ihre Augen
nicht auf mir haben.
Warum sieht sie mich so an
mit ihren Goldaugen
unter den gleissenden Lidern?
Ich weiss nicht, wer sie ist.
Ich will nicht wissen, wer sie ist.
Heisst sie gehn!
Zu ihr will ich nicht sprechen.
SALOME: Ich bin Salome, die Tochter der Herodias,
Prinzessin von Judäa.
JOCHANAAN: Zurück, Tochter Babylons!
Komm dem Erwählten des Herrn nicht nahe!
Deine Mutter hat die Erde erfülltmit
dem Wein ihrer Sündenschreit zu Gott.
SALOME: Sprich mehr, Jochanaan,
deine Stimme ist wie Musikin meinen Ohren.
NARRABOTH: Prinzessin! Prinzessin! Prinzessin!
SALOME: Sprich mehr, sprich mehr, Jochanaan,
und sag' mir, was ich tun soll?
JOCHANAAN: Tochter Sodoms, komm mir nicht nahe!
Vielmehr bedecke dein Gesichtmit einem Schleier,
streue Asche auf deinem Kopf,
mach' dich auf in die Wüsteund suche des Menschen Sohn!
SALOME: Wer ist das, des Menschen Sohn?
Ist er so schön wie du, Jochanaan?
JOCHANAAN: Weiche von mir! Ich höre die Flügel
des Todesengels im Palaste rauschen.
SALOME: Jochanaan!
NARRABOTH: Prinzessin, ich flehe, geh' hinein!

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[00:03.952]JOCHANAAN: Wo ist er, dessen Sündenbecher
[00:09.964]jetzt voll ist?
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[05:12.031]Sie sind wie schwarze Seen,
[05:14.783]aus denen irres Mondlicht flackert.
[05:20.796]Glaubt ihr, dass er noch einmal
[05:23.549]sprechen wird?
[05:26.051]NARRABOTH: Bleibt nicht hier, Prinzessin,
[05:28.306]ich bitte Euch,
[05:30.061]bleibt nicht hier.
[05:36.823]SALOME: Wie abgezehrt er ist!
[05:45.592]Er ist wie ein Bildnis aus Elfenbein.
[06:00.369]Gewiss ist er keusch wie der Mond.
[06:11.138]Sein Fleisch muss sehr kühl sein,
[06:17.406]kühl wie Elfenbein.
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[06:34.170]SALOME: Ich muss ihn näher beseh'n.
[06:39.679]NARRABOTH: Prinzessin! Prinzessin!
[06:42.437]JOCHANAAN: Wer ist dies Weib, das mich ansieht?
[06:49.950]Ich will ihre Augen
[06:52.955]nicht auf mir haben.
[06:56.719]Warum sieht sie mich so an
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[07:04.733]unter den gleissenden Lidern?
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[07:15.006]Ich will nicht wissen, wer sie ist.
[07:19.259]Heisst sie gehn!
[07:22.264]Zu ihr will ich nicht sprechen.
[07:29.025]SALOME: Ich bin Salome, die Tochter der Herodias,
[07:36.542]Prinzessin von Judäa.
[07:41.049]JOCHANAAN: Zurück, Tochter Babylons!
[07:44.820]Komm dem Erwählten des Herrn nicht nahe!
[07:49.562]Deine Mutter hat die Erde erfülltmit
[07:54.073]dem Wein ihrer Sündenschreit zu Gott.
[08:05.694]SALOME: Sprich mehr, Jochanaan,
[08:09.196]deine Stimme ist wie Musikin meinen Ohren.
[08:19.715]NARRABOTH: Prinzessin! Prinzessin! Prinzessin!
[08:22.473]SALOME: Sprich mehr, sprich mehr, Jochanaan,
[08:26.980]und sag' mir, was ich tun soll?
[08:36.247]JOCHANAAN: Tochter Sodoms, komm mir nicht nahe!
[08:42.759]Vielmehr bedecke dein Gesichtmit einem Schleier,
[08:48.021]streue Asche auf deinem Kopf,
[08:51.281]mach' dich auf in die Wüsteund suche des Menschen Sohn!
[09:06.057]SALOME: Wer ist das, des Menschen Sohn?
[09:14.581]Ist er so schön wie du, Jochanaan?
[09:23.595]JOCHANAAN: Weiche von mir! Ich höre die Flügel
[09:27.601]des Todesengels im Palaste rauschen.
[09:30.603]SALOME: Jochanaan!
[09:34.856]NARRABOTH: Prinzessin, ich flehe, geh' hinein!

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JOCHANAAN: Wo ist er, dessen Sündenbecher
jetzt voll ist?
Wo ist er, der eines Tages
im Angesicht alles Volkes
in einem Silbermantel sterben wird?
Heisst ihn herkommen,
auf dass er die Stimme Dessen höre,
der in den Wüsten
und in den Häusern
der Könige gekündet hat.
SALOME: Von wem spricht er?
NARRABOTH: Niemand kann es sagen, Prinzessin.
JOCHANAAN: Wo ist sie,
die sich hingab
der Lust ihrer Augen,
die gestanden hat vor buntgemalten
Männerbildern und Gesandte
ins Land der Chaldäer schickte?
SALOME: Es spricht von meiner Mutter.
NARRABOTH: Nein, nein, Prinzessin.
SALOME: Ja, er spricht von meiner Mutter.
JOCHANAAN: Wo ist sie,
die den Hauptleuten Assyriens
sich gab?
Wo ist sie,
die sich den jungen Männern
der Ägypter gegeben hat,
die in feinen Leinen
und Hyacinthgesteinen prangen,
deren Schilde von Gold sind
und die Leiber wie Riesen?
Geht, heisst sie aufstehen
vom Bett ihrer Greuel,
vom Bett ihrer Blutschande;
auf dass sie die Worte
Dessen vernehme,
der dem Herrn die Wege bereitet,
und ihre Missetaten bereue.
Und wenn sie gleich nicht bereut,
heisst sie herkommen,
denn die Geissel
des Herrn ist in seiner Hand.
SALOME: Er ist schrecklich.
Er ist wirklich schrecklich.
NARRABOTH: Bleibt nicht hier, Prinzessin,
ich bitte Euch!
SALOME: Seine Augen sind von allem
das Schrecklichste.
Sie sind wie die schwarzen Höhlen,
wo die Drachen hausen!
Sie sind wie schwarze Seen,
aus denen irres Mondlicht flackert.
Glaubt ihr, dass er noch einmal
sprechen wird?
NARRABOTH: Bleibt nicht hier, Prinzessin,
ich bitte Euch,
bleibt nicht hier.
SALOME: Wie abgezehrt er ist!
Er ist wie ein Bildnis aus Elfenbein.
Gewiss ist er keusch wie der Mond.
Sein Fleisch muss sehr kühl sein,
kühl wie Elfenbein.
Ich möchte ihn näher beseh'n.
NARRABOTH: Nein, nein, Prinzessin.
SALOME: Ich muss ihn näher beseh'n.
NARRABOTH: Prinzessin! Prinzessin!
JOCHANAAN: Wer ist dies Weib, das mich ansieht?
Ich will ihre Augen
nicht auf mir haben.
Warum sieht sie mich so an
mit ihren Goldaugen
unter den gleissenden Lidern?
Ich weiss nicht, wer sie ist.
Ich will nicht wissen, wer sie ist.
Heisst sie gehn!
Zu ihr will ich nicht sprechen.
SALOME: Ich bin Salome, die Tochter der Herodias,
Prinzessin von Judäa.
JOCHANAAN: Zurück, Tochter Babylons!
Komm dem Erwählten des Herrn nicht nahe!
Deine Mutter hat die Erde erfülltmit
dem Wein ihrer Sündenschreit zu Gott.
SALOME: Sprich mehr, Jochanaan,
deine Stimme ist wie Musikin meinen Ohren.
NARRABOTH: Prinzessin! Prinzessin! Prinzessin!
SALOME: Sprich mehr, sprich mehr, Jochanaan,
und sag' mir, was ich tun soll?
JOCHANAAN: Tochter Sodoms, komm mir nicht nahe!
Vielmehr bedecke dein Gesichtmit einem Schleier,
streue Asche auf deinem Kopf,
mach' dich auf in die Wüsteund suche des Menschen Sohn!
SALOME: Wer ist das, des Menschen Sohn?
Ist er so schön wie du, Jochanaan?
JOCHANAAN: Weiche von mir! Ich höre die Flügel
des Todesengels im Palaste rauschen.
SALOME: Jochanaan!
NARRABOTH: Prinzessin, ich flehe, geh' hinein!

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