《Der Fliegende Holl?nder, Act II: Ballade:I. Johohoe! ...Traft ihr das Schiff im Meere an》TXT歌词下载

歌手:Richard Wagner

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作曲 : Richard Wagner
SENTA
Johohohe! Johohohe! Johohohe! Johohe!
Traft ihr das Schiff im Meere an,
blutrot die Segel, schwarz der Mast?
Auf hohem Bord der bleiche Mann,
des Schiffes Herr, wacht ohne Rast.
Hui! - Wie saust der Wind! - Johohoe!
Hui! - Wie pleift's im Tau! - Johohe!
Hui! - Wie ein Pfeil fliegt er hin,
ohne Ziel, ohne Rast, ohne Ruh'!
Doch kann dem bleichen Manne
Erlösung einstens noch werden,
fänd' er ein Weib, das bis in den Tod
getreu ihm auf Erden!.
Ach! wann wirst du, bleicher Seemann, sie finden?
Betet zum Himmel, dass bald ein Weib
Treue ihm halt'!
Bei bösem Wind und Sturmes wut
umsegeln wollt' er einst ein Kap;
er flucht' und schwur mit tollem Mut:
In Ewigkeit lass' ich nicht ab!
Hui! - Und Satan hört's! - Johohe!
Hui! - nahm ihm bei'm Wort! - Johohe!
Hui! - und verdammt zieht er nun
durch das Meer ohne Rast, ohne Ruh'!
Doch, dass der arme Mann'
noch Erlösung fände auf Erden,
zeigt' Gottes Engel an,
wie sein Heil ihm einst könnte werden.
Ach, könntest du, bleicher Seemann,
es finden!
Betet zum Himmel, dass bald ein Weib
Treue ihm halt'!
(Die Mädchen sind tief ergriffen und singen den Schlussreim leise mit)
Vor Anker alle sieben Jahr',
ein Weib zu frei'n, geht er ans Land:
er freite alle sieben Jahr',
noch nie ein treues Weib er fand.
Hui! - Die Segel auf! Johohe!
Hui! - Den Anker los! Johohe!
Hui! - Falsche Lieb', falsche Treu',
Auf, in See, ohne Rast, ohne Ruh!
MÄDCHEN
Ach, wo weilt sie,
die dir Gottes Engel einst könnte zeigen?
Wo triffst du sie,
die bis in den Tod dein bleibe treu eigen?
SENTA
Ich sei's, die dich durch ihre Treu' erlöse!
Mög' Gottes Engel mich dir zeigen!
Durch mich sollst du das Heil erreichen!
das Heil erreichen!
MARY und MÄDCHEN
Hilf, Himmel! Senta! Senta!
ERIK(ist eingetregen und hat Sentas Ausruf vernommen)
Senta! Willst du mich verderben?
MÄDCHEN
Helft, Erik, uns! Sie ist von Sinnen!
MARY
Ich fühl das Blut in mir gerinnen!
Abscheulich' Bild, du sollst hinaus,
kommt nur der Vater erst nach Haus!
ERIK
Der Vater kommt.
SENTA
Der Vater kommt?
ERIK
Vom Felsen seh sein Schiff ich nah'n.
MÄDCHEN
Sie sind daheim!
MARY
Nun seht, zu was eu'r Treiben frommt!
Im Hause ist noch nichts getan.
MÄDCHEN
Sie sind daheim! Sie sind daheim!
MARY
Nun seht, zu was eu'r Treiben frommt!
Im Hause ist noch nichts getan.
MÄDCHEN
Auf, eilt hinaus!
MARY/MÄDCHEN
Halt, halt! Ihr bleibet fein im Haus!/Auf, eilt hinaus!
Das Schiffsvolk kommt mit leerem Magen./Ach! Wie viel hab' ich ihn zu fragen!
In Küch' und Keller Säumet nicht!/Ich halte mich vor Neugier nicht.
Lasst euch nur von der Neugier plagen -/Schon gut! Sobald nur aufgetragen,
vor allem geht an eure Pflicht!/hält hier aus länger keine Pflicht.
(Mary treibt de Mädchen hinaus und folgt ihnen. Senta will ebenfalls gehen; Erik hält sie zurürck)
ERIK
Bleib', Senta! Bleib' nur einen Augenblick!
Aus meinen Qualen reisse mich!
Doch willst du, ach! so verdirb mich ganz!
SENTA
Was ist . . . ? Was soll . . . ?
ERIK
O Senta, sprich, was aus mir werden soll?
Dein Vater kommt: - eh' wieder er verreist,
wird er vollbringen, was schon oft er wollte . . .
SENTA
Und was meinst du?
ERIK
Dir einen Gatten geben!

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