Die Zauberflöte, K.620 / Act 1:Du feines Täubchen, nur herein (Monostatos, Pamina, Papageno)

📝 纯歌词版本

作词 : Emanuel Johann Josef Schikaneder
 作曲 : Wolfgang Amadeus Mozart
(Verwandlung: ein prächtiges Zimmer in ägyptischem Stil.)
(Zwei Sklaven tragen schöne Polster nebst einem feinen türkischen Tisch herein und breiten Teppiche aus. Monostatos tritt herein, gefolgt von Pamina, die von Sklaven geführt wird.)
MONOSTATOS (sehr schnell)
Du feines Täubchen, nur herein.
PAMINA
O welche Marter, welche Pein!
MONOSTATOS
Verloren ist dein Leben.
PAMINA
Der Tod macht mich nicht beben;
nur meine Mutter dauert mich,
sie stirbt vor Gram ganz sicherlich.
MONOSTATOS
He, Sklaven, legt ihr Fesseln an;
mein Haß soll dich verderben!
(Sie legen ihr Fesseln an.)
PAMINA
O laß mich lieber sterben,
weil nichts, Barbar! dich rühren kann.
(sinkt in Ohnmacht auf ein Sofa)
MONOSTATOS
Nun fort! Nun fort!
Laßt mich bei ihr allein.
(Die Sklaven gehen ab. Papageno am Fenster von außen, ohne gleich gesehen zu werden.)
PAPAGENO
Wo bin ich woh?! wo mag ich sein?
Aha, da find’ ich Leute, gewagt; ich geh’ hinein.
(geht hinein)
Schön Mädchen jung und rein,
viel weißer noch als Kreide...
(Monostatos und Papageno sehen sich, – erschrickt einer über den andern.)
PAPAGENO und MONOSTATOS
Hu – – das ist – der Teufel sicherlich.
Hab Mitleid – verschone mich – Hu – Hu – Hu
(Jeder läuft in eine andere Richtung. Als Pamina sich erholt, kehrt Papageno zurück und erkennt sie.)
PAPAGENO
Bin ich nicht ein Narr, daß ich mich schrecken ließ?‐Es gibt doch schwarze Vögel in der Welt, warum denn nicht auch schwarze Menschen?
‐Ach, das muss Pamina sein.‐Du, Tochter der nächtlichen Königin...
PAMINA
Wer bist du?
PAPAGENO
Ein Abgesandter der sternflammenden Königin.
PAMINA (freudig)
Meiner Mutter?‐Dein Name?
PAPAGENO
Papageno.
PAMINA
Papageno?‐Papageno... den Namen oft gehört, dich selbst aber sah ich nie.
PAPAGENO
Ich dich ebensowenig. Ich liefere seit vielen Jahren alle die wunderschönen bunten Vögel in den Palast.
‐Eben als ich im Begriff war,meine Vögel abzugeben, da sah ich einen Menschen vor mir, der sich Prinz nennen läßt.‐Dieser Prinz hat deine Mutter so für sich eingenommen, daß sie ihm dein Bildnis schenkte und ihm befahl, dich zu befreien.
‐Sein Entschluß war ebenso rasch, wie seine Liebe zu dir.
PAMINA
(freudig) Er liebt mich!
Aber, wenn der unbekannte Jüngling oder Prinz, wie er sich nennt, Liebe für mich fühlt, warum säumt er so lange, mich von meinen Fesseln zu befreien?
PAPAGENO
‐Zur Sicherheit war der Prinz so fein,
mich vorauszuschicken, um dir unsere Ankunft anzukündigen.‐
PAMINA
Du hast viel gewagt!‐Hast du noch kein Weib?
PAPAGENO
Noch nicht einmal ein Mädchen, viel weniger ein Weib!‐Ich könnt mir doch alle meine Federn ausrupfen, wenn ich bedenke, daß Papageno noch keine Papagena hat.
PAMINA
Geduld, Freund! Der Himmel wird auch für dich sorgen; er wird dir eine Freundin schicken, ehe du dir’s vermutest.
PAPAGENO
Wenn er sie nur bald schickte.

🎵 LRC歌词版本

[00:00.000] 作词 : Emanuel Johann Josef Schikaneder
[00:00.457] 作曲 : Wolfgang Amadeus Mozart
[00:00.915](Verwandlung: ein prächtiges Zimmer in ägyptischem Stil.)
[00:01.416](Zwei Sklaven tragen schöne Polster nebst einem feinen türkischen Tisch herein und breiten Teppiche aus. Monostatos tritt herein, gefolgt von Pamina, die von Sklaven geführt wird.)
[00:01.920]MONOSTATOS (sehr schnell)
[00:02.145]Du feines Täubchen, nur herein.
[00:04.667]PAMINA
[00:04.918]O welche Marter, welche Pein!
[00:07.718]MONOSTATOS
[00:07.998]Verloren ist dein Leben.
[00:10.235]PAMINA
[00:10.580]Der Tod macht mich nicht beben;
[00:13.064]nur meine Mutter dauert mich,
[00:17.650]sie stirbt vor Gram ganz sicherlich.
[00:23.228]MONOSTATOS
[00:23.276]He, Sklaven, legt ihr Fesseln an;
[00:26.319]mein Haß soll dich verderben!
[00:28.587](Sie legen ihr Fesseln an.)
[00:29.340]PAMINA
[00:29.341]O laß mich lieber sterben,
[00:32.146]weil nichts, Barbar! dich rühren kann.
[00:37.668](sinkt in Ohnmacht auf ein Sofa)
[00:38.169]MONOSTATOS
[00:38.170]Nun fort! Nun fort!
[00:41.934]Laßt mich bei ihr allein.
[00:44.695](Die Sklaven gehen ab. Papageno am Fenster von außen, ohne gleich gesehen zu werden.)
[00:51.972]PAPAGENO
[00:52.030]Wo bin ich woh?! wo mag ich sein?
[00:57.777]Aha, da find’ ich Leute, gewagt; ich geh’ hinein.
[01:03.957](geht hinein)
[01:09.730]Schön Mädchen jung und rein,
[01:12.488]viel weißer noch als Kreide...
[01:15.521](Monostatos und Papageno sehen sich, – erschrickt einer über den andern.)
[01:16.038]PAPAGENO und MONOSTATOS
[01:16.068]Hu – – das ist – der Teufel sicherlich.
[01:31.376]Hab Mitleid – verschone mich – Hu – Hu – Hu
[01:47.457](Jeder läuft in eine andere Richtung. Als Pamina sich erholt, kehrt Papageno zurück und erkennt sie.)
[01:50.209]PAPAGENO
[01:50.254]Bin ich nicht ein Narr, daß ich mich schrecken ließ?‐Es gibt doch schwarze Vögel in der Welt, warum denn nicht auch schwarze Menschen?
[01:57.532]‐Ach, das muss Pamina sein.‐Du, Tochter der nächtlichen Königin...
[02:04.309]PAMINA
[02:04.323]Wer bist du?
[02:06.068]PAPAGENO
[02:06.075]Ein Abgesandter der sternflammenden Königin.
[02:08.587]PAMINA (freudig)
[02:08.599]Meiner Mutter?‐Dein Name?
[02:11.095]PAPAGENO
[02:11.098]Papageno.
[02:13.100]PAMINA
[02:13.101]Papageno?‐Papageno... den Namen oft gehört, dich selbst aber sah ich nie.
[02:20.877]PAPAGENO
[02:20.879]Ich dich ebensowenig. Ich liefere seit vielen Jahren alle die wunderschönen bunten Vögel in den Palast.
[02:26.650]‐Eben als ich im Begriff war,meine Vögel abzugeben, da sah ich einen Menschen vor mir, der sich Prinz nennen läßt.‐Dieser Prinz hat deine Mutter so für sich eingenommen, daß sie ihm dein Bildnis schenkte und ihm befahl, dich zu befreien.
[02:41.181]‐Sein Entschluß war ebenso rasch, wie seine Liebe zu dir.
[02:45.244]PAMINA
[02:45.295](freudig) Er liebt mich!
[02:47.027]Aber, wenn der unbekannte Jüngling oder Prinz, wie er sich nennt, Liebe für mich fühlt, warum säumt er so lange, mich von meinen Fesseln zu befreien?
[02:52.046]PAPAGENO
[02:52.047]‐Zur Sicherheit war der Prinz so fein,
[02:52.551]mich vorauszuschicken, um dir unsere Ankunft anzukündigen.‐
[02:55.740]PAMINA
[02:55.808]Du hast viel gewagt!‐Hast du noch kein Weib?
[03:00.314]PAPAGENO
[03:00.316]Noch nicht einmal ein Mädchen, viel weniger ein Weib!‐Ich könnt mir doch alle meine Federn ausrupfen, wenn ich bedenke, daß Papageno noch keine Papagena hat.
[03:11.466]PAMINA
[03:11.467]Geduld, Freund! Der Himmel wird auch für dich sorgen; er wird dir eine Freundin schicken, ehe du dir’s vermutest.
[03:17.489]PAPAGENO
[03:17.544]Wenn er sie nur bald schickte.

🌍 纯翻译歌词

(场景变换:一间富丽堂皇的埃及风格大厅。)
(两名奴隶搬入华美的坐垫与精致的土耳其式桌子,铺好地毯。摩诺斯塔托斯上场,帕米娜由奴隶们押送着跟随其后。)
摩诺斯塔托斯(急速地):
你这灵巧的小鸽子,过来吧!
帕米娜:
这是何等的折磨,多么痛苦!
摩诺斯塔托斯:
你的命已经完了!
帕米娜:
死亡并不使我害怕;
只有母亲让我心痛,
她定会悲伤至死。
摩诺斯塔托斯:
咳,奴隶!给她戴上锁链!
我的仇恨会毁掉你!
(奴隶们给帕米娜戴上锁链)
帕米娜:
啊,倒不如让我去死,
你这野蛮人,没有任何东西能打动你!
(晕倒在沙发上)
摩诺斯塔托斯:
快走开!快走开!
让我单独和她待着。
(奴隶们下场。帕帕吉诺从窗外出现,起初未被看见。)
帕帕吉诺:
我在哪儿?我会在哪儿呢?
阿哈,那儿有人!壮壮胆,我进去。
(走进来)
美丽的姑娘,年轻又纯洁,
比白垩还要苍白!
(摩诺斯塔托斯与帕帕吉诺彼此对视,——两人都吓了一大跳。)
摩诺斯塔托斯、帕帕吉诺:
呼!这一–定是–魔鬼–无疑!
可怜可怜我吧!饶了我吧!呜–呜–呜!
(两人朝不同方向逃去。帕米娜苏醒后,帕帕吉诺返回,认出了她。)
帕帕吉诺:
我真是个笨蛋,自己吓唬自己?世上有黑色的鸟儿,为什么就不会有黑色的人呢——
啊,这一定是帕米娜!——是你,夜女王的女儿......
帕米娜:
你是谁?
帕帕吉诺:
星光闪烁女王的使者。
帕米娜:
我母亲的使者?噢!你的名字?
帕帕吉诺:
帕帕吉诺。
帕米娜:
帕帕吉诺?——帕帕吉诺......这名字我常听说,但我从未见过你。
帕帕吉诺:
我也没见过你。这么多年,我把所有好看的彩色鸟儿送到你母亲的宫殿里。
今天我正要交出鸟儿,突然看见一个人,自称王子,长话短说,你母亲对这位王子有好感,就把你的画像送给了他,还命令他解救你。
王子的决定那么快,就像他对你的爱。
帕米娜:
(欣喜地)他爱我!
可是,倘若这位陌生青年,或是这位自称王子的人真的爱我,为何迟迟不将我从枷锁中解救出来?
帕帕吉诺:
——为了稳妥起见,王子很细心,
先派我来,向你通报我们即将到来。
帕米娜:
你太冒风险了!你还没有一位期盼着你的妻子吗?
帕帕吉诺:
连个姑娘都还没有,更别提什么妻子!——我一想到帕帕吉诺还没有帕帕吉娜,就常常想拔掉自己所有的羽毛!
帕米娜:
耐心点,朋友!上天也会为你操心的;他会在你意想不到的时候,送给你一位伴侣。
帕帕吉诺:
要是他快点把她送来就好了。

🔤 LRC翻译歌词

[by:Qryjkdonea]
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[00:00.915](场景变换:一间富丽堂皇的埃及风格大厅。)
[00:01.416](两名奴隶搬入华美的坐垫与精致的土耳其式桌子,铺好地毯。摩诺斯塔托斯上场,帕米娜由奴隶们押送着跟随其后。)
[00:01.920]摩诺斯塔托斯(急速地):
[00:02.145]你这灵巧的小鸽子,过来吧!
[00:04.667]帕米娜:
[00:04.918]这是何等的折磨,多么痛苦!
[00:07.718]摩诺斯塔托斯:
[00:07.998]你的命已经完了!
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[00:10.580]死亡并不使我害怕;
[00:13.064]只有母亲让我心痛,
[00:17.650]她定会悲伤至死。
[00:23.228]摩诺斯塔托斯:
[00:23.276]咳,奴隶!给她戴上锁链!
[00:26.319]我的仇恨会毁掉你!
[00:28.587](奴隶们给帕米娜戴上锁链)
[00:29.340]帕米娜:
[00:29.341]啊,倒不如让我去死,
[00:32.146]你这野蛮人,没有任何东西能打动你!
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[00:38.169]摩诺斯塔托斯:
[00:38.170]快走开!快走开!
[00:41.934]让我单独和她待着。
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[00:57.777]阿哈,那儿有人!壮壮胆,我进去。
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[01:09.730]美丽的姑娘,年轻又纯洁,
[01:12.488]比白垩还要苍白!
[01:15.521](摩诺斯塔托斯与帕帕吉诺彼此对视,——两人都吓了一大跳。)
[01:16.038]摩诺斯塔托斯、帕帕吉诺:
[01:16.068]呼!这一–定是–魔鬼–无疑!
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[02:08.587]帕米娜:
[02:08.599]我母亲的使者?噢!你的名字?
[02:11.095]帕帕吉诺:
[02:11.098]帕帕吉诺。
[02:13.100]帕米娜:
[02:13.101]帕帕吉诺?——帕帕吉诺......这名字我常听说,但我从未见过你。
[02:20.877]帕帕吉诺:
[02:20.879]我也没见过你。这么多年,我把所有好看的彩色鸟儿送到你母亲的宫殿里。
[02:26.650]今天我正要交出鸟儿,突然看见一个人,自称王子,长话短说,你母亲对这位王子有好感,就把你的画像送给了他,还命令他解救你。
[02:41.181]王子的决定那么快,就像他对你的爱。
[02:45.244]帕米娜:
[02:45.295](欣喜地)他爱我!
[02:47.027]可是,倘若这位陌生青年,或是这位自称王子的人真的爱我,为何迟迟不将我从枷锁中解救出来?
[02:52.046]帕帕吉诺:
[02:52.047]——为了稳妥起见,王子很细心,
[02:52.551]先派我来,向你通报我们即将到来。
[02:55.740]帕米娜:
[02:55.808]你太冒风险了!你还没有一位期盼着你的妻子吗?
[03:00.314]帕帕吉诺:
[03:00.316]连个姑娘都还没有,更别提什么妻子!——我一想到帕帕吉诺还没有帕帕吉娜,就常常想拔掉自己所有的羽毛!
[03:11.466]帕米娜:
[03:11.467]耐心点,朋友!上天也会为你操心的;他会在你意想不到的时候,送给你一位伴侣。
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📝 纯歌词版本

作词 : Emanuel Johann Josef Schikaneder
 作曲 : Wolfgang Amadeus Mozart
(Verwandlung: ein prächtiges Zimmer in ägyptischem Stil.)
(Zwei Sklaven tragen schöne Polster nebst einem feinen türkischen Tisch herein und breiten Teppiche aus. Monostatos tritt herein, gefolgt von Pamina, die von Sklaven geführt wird.)
MONOSTATOS (sehr schnell)
Du feines Täubchen, nur herein.
PAMINA
O welche Marter, welche Pein!
MONOSTATOS
Verloren ist dein Leben.
PAMINA
Der Tod macht mich nicht beben;
nur meine Mutter dauert mich,
sie stirbt vor Gram ganz sicherlich.
MONOSTATOS
He, Sklaven, legt ihr Fesseln an;
mein Haß soll dich verderben!
(Sie legen ihr Fesseln an.)
PAMINA
O laß mich lieber sterben,
weil nichts, Barbar! dich rühren kann.
(sinkt in Ohnmacht auf ein Sofa)
MONOSTATOS
Nun fort! Nun fort!
Laßt mich bei ihr allein.
(Die Sklaven gehen ab. Papageno am Fenster von außen, ohne gleich gesehen zu werden.)
PAPAGENO
Wo bin ich woh?! wo mag ich sein?
Aha, da find’ ich Leute, gewagt; ich geh’ hinein.
(geht hinein)
Schön Mädchen jung und rein,
viel weißer noch als Kreide...
(Monostatos und Papageno sehen sich, – erschrickt einer über den andern.)
PAPAGENO und MONOSTATOS
Hu – – das ist – der Teufel sicherlich.
Hab Mitleid – verschone mich – Hu – Hu – Hu
(Jeder läuft in eine andere Richtung. Als Pamina sich erholt, kehrt Papageno zurück und erkennt sie.)
PAPAGENO
Bin ich nicht ein Narr, daß ich mich schrecken ließ?‐Es gibt doch schwarze Vögel in der Welt, warum denn nicht auch schwarze Menschen?
‐Ach, das muss Pamina sein.‐Du, Tochter der nächtlichen Königin...
PAMINA
Wer bist du?
PAPAGENO
Ein Abgesandter der sternflammenden Königin.
PAMINA (freudig)
Meiner Mutter?‐Dein Name?
PAPAGENO
Papageno.
PAMINA
Papageno?‐Papageno... den Namen oft gehört, dich selbst aber sah ich nie.
PAPAGENO
Ich dich ebensowenig. Ich liefere seit vielen Jahren alle die wunderschönen bunten Vögel in den Palast.
‐Eben als ich im Begriff war,meine Vögel abzugeben, da sah ich einen Menschen vor mir, der sich Prinz nennen läßt.‐Dieser Prinz hat deine Mutter so für sich eingenommen, daß sie ihm dein Bildnis schenkte und ihm befahl, dich zu befreien.
‐Sein Entschluß war ebenso rasch, wie seine Liebe zu dir.
PAMINA
(freudig) Er liebt mich!
Aber, wenn der unbekannte Jüngling oder Prinz, wie er sich nennt, Liebe für mich fühlt, warum säumt er so lange, mich von meinen Fesseln zu befreien?
PAPAGENO
‐Zur Sicherheit war der Prinz so fein,
mich vorauszuschicken, um dir unsere Ankunft anzukündigen.‐
PAMINA
Du hast viel gewagt!‐Hast du noch kein Weib?
PAPAGENO
Noch nicht einmal ein Mädchen, viel weniger ein Weib!‐Ich könnt mir doch alle meine Federn ausrupfen, wenn ich bedenke, daß Papageno noch keine Papagena hat.
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