作词 : Emanuel Johann Josef Schikaneder
作曲 : Wolfgang Amadeus Mozart
(Verwandlung: ein prächtiges Zimmer in ägyptischem Stil.)
(Zwei Sklaven tragen schöne Polster nebst einem feinen türkischen Tisch herein und breiten Teppiche aus. Monostatos tritt herein, gefolgt von Pamina, die von Sklaven geführt wird.)
MONOSTATOS (sehr schnell)
Du feines Täubchen, nur herein.
PAMINA
O welche Marter, welche Pein!
MONOSTATOS
Verloren ist dein Leben.
PAMINA
Der Tod macht mich nicht beben;
nur meine Mutter dauert mich,
sie stirbt vor Gram ganz sicherlich.
MONOSTATOS
He, Sklaven, legt ihr Fesseln an;
mein Haß soll dich verderben!
(Sie legen ihr Fesseln an.)
PAMINA
O laß mich lieber sterben,
weil nichts, Barbar! dich rühren kann.
(sinkt in Ohnmacht auf ein Sofa)
MONOSTATOS
Nun fort! Nun fort!
Laßt mich bei ihr allein.
(Die Sklaven gehen ab. Papageno am Fenster von außen, ohne gleich gesehen zu werden.)
PAPAGENO
Wo bin ich woh?! wo mag ich sein?
Aha, da find’ ich Leute, gewagt; ich geh’ hinein.
(geht hinein)
Schön Mädchen jung und rein,
viel weißer noch als Kreide...
(Monostatos und Papageno sehen sich, – erschrickt einer über den andern.)
PAPAGENO und MONOSTATOS
Hu – – das ist – der Teufel sicherlich.
Hab Mitleid – verschone mich – Hu – Hu – Hu
(Jeder läuft in eine andere Richtung. Als Pamina sich erholt, kehrt Papageno zurück und erkennt sie.)
PAPAGENO
Bin ich nicht ein Narr, daß ich mich schrecken ließ?‐Es gibt doch schwarze Vögel in der Welt, warum denn nicht auch schwarze Menschen?
‐Ach, das muss Pamina sein.‐Du, Tochter der nächtlichen Königin...
PAMINA
Wer bist du?
PAPAGENO
Ein Abgesandter der sternflammenden Königin.
PAMINA (freudig)
Meiner Mutter?‐Dein Name?
PAPAGENO
Papageno.
PAMINA
Papageno?‐Papageno... den Namen oft gehört, dich selbst aber sah ich nie.
PAPAGENO
Ich dich ebensowenig. Ich liefere seit vielen Jahren alle die wunderschönen bunten Vögel in den Palast.
‐Eben als ich im Begriff war,meine Vögel abzugeben, da sah ich einen Menschen vor mir, der sich Prinz nennen läßt.‐Dieser Prinz hat deine Mutter so für sich eingenommen, daß sie ihm dein Bildnis schenkte und ihm befahl, dich zu befreien.
‐Sein Entschluß war ebenso rasch, wie seine Liebe zu dir.
PAMINA
(freudig) Er liebt mich!
Aber, wenn der unbekannte Jüngling oder Prinz, wie er sich nennt, Liebe für mich fühlt, warum säumt er so lange, mich von meinen Fesseln zu befreien?
PAPAGENO
‐Zur Sicherheit war der Prinz so fein,
mich vorauszuschicken, um dir unsere Ankunft anzukündigen.‐
PAMINA
Du hast viel gewagt!‐Hast du noch kein Weib?
PAPAGENO
Noch nicht einmal ein Mädchen, viel weniger ein Weib!‐Ich könnt mir doch alle meine Federn ausrupfen, wenn ich bedenke, daß Papageno noch keine Papagena hat.
PAMINA
Geduld, Freund! Der Himmel wird auch für dich sorgen; er wird dir eine Freundin schicken, ehe du dir’s vermutest.
PAPAGENO
Wenn er sie nur bald schickte.
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LRC歌词版本
[00:00.000] 作词 : Emanuel Johann Josef Schikaneder
[00:00.457] 作曲 : Wolfgang Amadeus Mozart
[00:00.915](Verwandlung: ein prächtiges Zimmer in ägyptischem Stil.)
[00:01.416](Zwei Sklaven tragen schöne Polster nebst einem feinen türkischen Tisch herein und breiten Teppiche aus. Monostatos tritt herein, gefolgt von Pamina, die von Sklaven geführt wird.)
[00:01.920]MONOSTATOS (sehr schnell)
[00:02.145]Du feines Täubchen, nur herein.
[00:04.667]PAMINA
[00:04.918]O welche Marter, welche Pein!
[00:07.718]MONOSTATOS
[00:07.998]Verloren ist dein Leben.
[00:10.235]PAMINA
[00:10.580]Der Tod macht mich nicht beben;
[00:13.064]nur meine Mutter dauert mich,
[00:17.650]sie stirbt vor Gram ganz sicherlich.
[00:23.228]MONOSTATOS
[00:23.276]He, Sklaven, legt ihr Fesseln an;
[00:26.319]mein Haß soll dich verderben!
[00:28.587](Sie legen ihr Fesseln an.)
[00:29.340]PAMINA
[00:29.341]O laß mich lieber sterben,
[00:32.146]weil nichts, Barbar! dich rühren kann.
[00:37.668](sinkt in Ohnmacht auf ein Sofa)
[00:38.169]MONOSTATOS
[00:38.170]Nun fort! Nun fort!
[00:41.934]Laßt mich bei ihr allein.
[00:44.695](Die Sklaven gehen ab. Papageno am Fenster von außen, ohne gleich gesehen zu werden.)
[00:51.972]PAPAGENO
[00:52.030]Wo bin ich woh?! wo mag ich sein?
[00:57.777]Aha, da find’ ich Leute, gewagt; ich geh’ hinein.
[01:03.957](geht hinein)
[01:09.730]Schön Mädchen jung und rein,
[01:12.488]viel weißer noch als Kreide...
[01:15.521](Monostatos und Papageno sehen sich, – erschrickt einer über den andern.)
[01:16.038]PAPAGENO und MONOSTATOS
[01:16.068]Hu – – das ist – der Teufel sicherlich.
[01:31.376]Hab Mitleid – verschone mich – Hu – Hu – Hu
[01:47.457](Jeder läuft in eine andere Richtung. Als Pamina sich erholt, kehrt Papageno zurück und erkennt sie.)
[01:50.209]PAPAGENO
[01:50.254]Bin ich nicht ein Narr, daß ich mich schrecken ließ?‐Es gibt doch schwarze Vögel in der Welt, warum denn nicht auch schwarze Menschen?
[01:57.532]‐Ach, das muss Pamina sein.‐Du, Tochter der nächtlichen Königin...
[02:04.309]PAMINA
[02:04.323]Wer bist du?
[02:06.068]PAPAGENO
[02:06.075]Ein Abgesandter der sternflammenden Königin.
[02:08.587]PAMINA (freudig)
[02:08.599]Meiner Mutter?‐Dein Name?
[02:11.095]PAPAGENO
[02:11.098]Papageno.
[02:13.100]PAMINA
[02:13.101]Papageno?‐Papageno... den Namen oft gehört, dich selbst aber sah ich nie.
[02:20.877]PAPAGENO
[02:20.879]Ich dich ebensowenig. Ich liefere seit vielen Jahren alle die wunderschönen bunten Vögel in den Palast.
[02:26.650]‐Eben als ich im Begriff war,meine Vögel abzugeben, da sah ich einen Menschen vor mir, der sich Prinz nennen läßt.‐Dieser Prinz hat deine Mutter so für sich eingenommen, daß sie ihm dein Bildnis schenkte und ihm befahl, dich zu befreien.
[02:41.181]‐Sein Entschluß war ebenso rasch, wie seine Liebe zu dir.
[02:45.244]PAMINA
[02:45.295](freudig) Er liebt mich!
[02:47.027]Aber, wenn der unbekannte Jüngling oder Prinz, wie er sich nennt, Liebe für mich fühlt, warum säumt er so lange, mich von meinen Fesseln zu befreien?
[02:52.046]PAPAGENO
[02:52.047]‐Zur Sicherheit war der Prinz so fein,
[02:52.551]mich vorauszuschicken, um dir unsere Ankunft anzukündigen.‐
[02:55.740]PAMINA
[02:55.808]Du hast viel gewagt!‐Hast du noch kein Weib?
[03:00.314]PAPAGENO
[03:00.316]Noch nicht einmal ein Mädchen, viel weniger ein Weib!‐Ich könnt mir doch alle meine Federn ausrupfen, wenn ich bedenke, daß Papageno noch keine Papagena hat.
[03:11.466]PAMINA
[03:11.467]Geduld, Freund! Der Himmel wird auch für dich sorgen; er wird dir eine Freundin schicken, ehe du dir’s vermutest.
[03:17.489]PAPAGENO
[03:17.544]Wenn er sie nur bald schickte.
作词 : Emanuel Johann Josef Schikaneder
作曲 : Wolfgang Amadeus Mozart
(Verwandlung: ein prächtiges Zimmer in ägyptischem Stil.)
(Zwei Sklaven tragen schöne Polster nebst einem feinen türkischen Tisch herein und breiten Teppiche aus. Monostatos tritt herein, gefolgt von Pamina, die von Sklaven geführt wird.)
MONOSTATOS (sehr schnell)
Du feines Täubchen, nur herein.
PAMINA
O welche Marter, welche Pein!
MONOSTATOS
Verloren ist dein Leben.
PAMINA
Der Tod macht mich nicht beben;
nur meine Mutter dauert mich,
sie stirbt vor Gram ganz sicherlich.
MONOSTATOS
He, Sklaven, legt ihr Fesseln an;
mein Haß soll dich verderben!
(Sie legen ihr Fesseln an.)
PAMINA
O laß mich lieber sterben,
weil nichts, Barbar! dich rühren kann.
(sinkt in Ohnmacht auf ein Sofa)
MONOSTATOS
Nun fort! Nun fort!
Laßt mich bei ihr allein.
(Die Sklaven gehen ab. Papageno am Fenster von außen, ohne gleich gesehen zu werden.)
PAPAGENO
Wo bin ich woh?! wo mag ich sein?
Aha, da find’ ich Leute, gewagt; ich geh’ hinein.
(geht hinein)
Schön Mädchen jung und rein,
viel weißer noch als Kreide...
(Monostatos und Papageno sehen sich, – erschrickt einer über den andern.)
PAPAGENO und MONOSTATOS
Hu – – das ist – der Teufel sicherlich.
Hab Mitleid – verschone mich – Hu – Hu – Hu
(Jeder läuft in eine andere Richtung. Als Pamina sich erholt, kehrt Papageno zurück und erkennt sie.)
PAPAGENO
Bin ich nicht ein Narr, daß ich mich schrecken ließ?‐Es gibt doch schwarze Vögel in der Welt, warum denn nicht auch schwarze Menschen?
‐Ach, das muss Pamina sein.‐Du, Tochter der nächtlichen Königin...
PAMINA
Wer bist du?
PAPAGENO
Ein Abgesandter der sternflammenden Königin.
PAMINA (freudig)
Meiner Mutter?‐Dein Name?
PAPAGENO
Papageno.
PAMINA
Papageno?‐Papageno... den Namen oft gehört, dich selbst aber sah ich nie.
PAPAGENO
Ich dich ebensowenig. Ich liefere seit vielen Jahren alle die wunderschönen bunten Vögel in den Palast.
‐Eben als ich im Begriff war,meine Vögel abzugeben, da sah ich einen Menschen vor mir, der sich Prinz nennen läßt.‐Dieser Prinz hat deine Mutter so für sich eingenommen, daß sie ihm dein Bildnis schenkte und ihm befahl, dich zu befreien.
‐Sein Entschluß war ebenso rasch, wie seine Liebe zu dir.
PAMINA
(freudig) Er liebt mich!
Aber, wenn der unbekannte Jüngling oder Prinz, wie er sich nennt, Liebe für mich fühlt, warum säumt er so lange, mich von meinen Fesseln zu befreien?
PAPAGENO
‐Zur Sicherheit war der Prinz so fein,
mich vorauszuschicken, um dir unsere Ankunft anzukündigen.‐
PAMINA
Du hast viel gewagt!‐Hast du noch kein Weib?
PAPAGENO
Noch nicht einmal ein Mädchen, viel weniger ein Weib!‐Ich könnt mir doch alle meine Federn ausrupfen, wenn ich bedenke, daß Papageno noch keine Papagena hat.
PAMINA
Geduld, Freund! Der Himmel wird auch für dich sorgen; er wird dir eine Freundin schicken, ehe du dir’s vermutest.
PAPAGENO
Wenn er sie nur bald schickte.
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LRC歌词版本
[00:00.000] 作词 : Emanuel Johann Josef Schikaneder
[00:00.457] 作曲 : Wolfgang Amadeus Mozart
[00:00.915](Verwandlung: ein prächtiges Zimmer in ägyptischem Stil.)
[00:01.416](Zwei Sklaven tragen schöne Polster nebst einem feinen türkischen Tisch herein und breiten Teppiche aus. Monostatos tritt herein, gefolgt von Pamina, die von Sklaven geführt wird.)
[00:01.920]MONOSTATOS (sehr schnell)
[00:02.145]Du feines Täubchen, nur herein.
[00:04.667]PAMINA
[00:04.918]O welche Marter, welche Pein!
[00:07.718]MONOSTATOS
[00:07.998]Verloren ist dein Leben.
[00:10.235]PAMINA
[00:10.580]Der Tod macht mich nicht beben;
[00:13.064]nur meine Mutter dauert mich,
[00:17.650]sie stirbt vor Gram ganz sicherlich.
[00:23.228]MONOSTATOS
[00:23.276]He, Sklaven, legt ihr Fesseln an;
[00:26.319]mein Haß soll dich verderben!
[00:28.587](Sie legen ihr Fesseln an.)
[00:29.340]PAMINA
[00:29.341]O laß mich lieber sterben,
[00:32.146]weil nichts, Barbar! dich rühren kann.
[00:37.668](sinkt in Ohnmacht auf ein Sofa)
[00:38.169]MONOSTATOS
[00:38.170]Nun fort! Nun fort!
[00:41.934]Laßt mich bei ihr allein.
[00:44.695](Die Sklaven gehen ab. Papageno am Fenster von außen, ohne gleich gesehen zu werden.)
[00:51.972]PAPAGENO
[00:52.030]Wo bin ich woh?! wo mag ich sein?
[00:57.777]Aha, da find’ ich Leute, gewagt; ich geh’ hinein.
[01:03.957](geht hinein)
[01:09.730]Schön Mädchen jung und rein,
[01:12.488]viel weißer noch als Kreide...
[01:15.521](Monostatos und Papageno sehen sich, – erschrickt einer über den andern.)
[01:16.038]PAPAGENO und MONOSTATOS
[01:16.068]Hu – – das ist – der Teufel sicherlich.
[01:31.376]Hab Mitleid – verschone mich – Hu – Hu – Hu
[01:47.457](Jeder läuft in eine andere Richtung. Als Pamina sich erholt, kehrt Papageno zurück und erkennt sie.)
[01:50.209]PAPAGENO
[01:50.254]Bin ich nicht ein Narr, daß ich mich schrecken ließ?‐Es gibt doch schwarze Vögel in der Welt, warum denn nicht auch schwarze Menschen?
[01:57.532]‐Ach, das muss Pamina sein.‐Du, Tochter der nächtlichen Königin...
[02:04.309]PAMINA
[02:04.323]Wer bist du?
[02:06.068]PAPAGENO
[02:06.075]Ein Abgesandter der sternflammenden Königin.
[02:08.587]PAMINA (freudig)
[02:08.599]Meiner Mutter?‐Dein Name?
[02:11.095]PAPAGENO
[02:11.098]Papageno.
[02:13.100]PAMINA
[02:13.101]Papageno?‐Papageno... den Namen oft gehört, dich selbst aber sah ich nie.
[02:20.877]PAPAGENO
[02:20.879]Ich dich ebensowenig. Ich liefere seit vielen Jahren alle die wunderschönen bunten Vögel in den Palast.
[02:26.650]‐Eben als ich im Begriff war,meine Vögel abzugeben, da sah ich einen Menschen vor mir, der sich Prinz nennen läßt.‐Dieser Prinz hat deine Mutter so für sich eingenommen, daß sie ihm dein Bildnis schenkte und ihm befahl, dich zu befreien.
[02:41.181]‐Sein Entschluß war ebenso rasch, wie seine Liebe zu dir.
[02:45.244]PAMINA
[02:45.295](freudig) Er liebt mich!
[02:47.027]Aber, wenn der unbekannte Jüngling oder Prinz, wie er sich nennt, Liebe für mich fühlt, warum säumt er so lange, mich von meinen Fesseln zu befreien?
[02:52.046]PAPAGENO
[02:52.047]‐Zur Sicherheit war der Prinz so fein,
[02:52.551]mich vorauszuschicken, um dir unsere Ankunft anzukündigen.‐
[02:55.740]PAMINA
[02:55.808]Du hast viel gewagt!‐Hast du noch kein Weib?
[03:00.314]PAPAGENO
[03:00.316]Noch nicht einmal ein Mädchen, viel weniger ein Weib!‐Ich könnt mir doch alle meine Federn ausrupfen, wenn ich bedenke, daß Papageno noch keine Papagena hat.
[03:11.466]PAMINA
[03:11.467]Geduld, Freund! Der Himmel wird auch für dich sorgen; er wird dir eine Freundin schicken, ehe du dir’s vermutest.
[03:17.489]PAPAGENO
[03:17.544]Wenn er sie nur bald schickte.