作曲 : Franz Schubert
译者:钱春绮
Wenn der uralte,
Heilige Vater
Mit gelassener Hand
Aus rollenden Wolken
Segnende Blitze
Über die Erde sä‘t
Küss’ ich den letzten
Saum seines Kleides,
Kindliche Schauer
Tief in der Brust.
Küss ich den letzten
Saum seines Kleides,
Kindliche Schauer
Tief in der Brust.
Denn mit Göttern
Soll sich nicht messen
Irgend ein Mensch.
Hebt er sich aufwärts
Und berührt
Mit dem Scheitel die Sterne,
Nirgends haften dann
Die unsichern Sohlen,
Und mit ihm spielen
Wolken und Winde.
Nirgends haften dann
Die unsichern Sohlen,
Und mit ihm spielen
Wolken und Winde.
Steht er mit festen,
Markigen Knochen
Auf der wohlgegründeten
Dauernden Erde;
Reicht er nicht auf,
Nur mit der Eiche
Oder der Rebe
Sich zu vergleichen.
Was underscheidet
Götter von Menschen?
Daß viele Wellen
Vor jenen wandeln,
Ein ewiger Strom:
Uns hebt die Welle,
Verschlingt die Welle,
Und wir versinken.
Und wir versinken.
Ein kleiner Ring
Begrenzt unser Leben,
Und viele Geschlechter
Reihen sich dauernd
An ihres Daseins
Unendliche Kette.
An ihres Daseins
Unendliche Kette.
🎵
LRC歌词版本
[00:00.000] 作曲 : Franz Schubert
[00:01.000]译者:钱春绮
[00:51.235]Wenn der uralte,
[00:55.282]Heilige Vater
[01:02.535]Mit gelassener Hand
[01:10.921]Aus rollenden Wolken
[01:21.424]Segnende Blitze
[01:27.496]Über die Erde sä‘t
[01:36.462]Küss’ ich den letzten
[01:41.409]Saum seines Kleides,
[01:46.521]Kindliche Schauer
[01:52.152]Tief in der Brust.
[01:59.072]Küss ich den letzten
[02:03.939]Saum seines Kleides,
[02:09.414]Kindliche Schauer
[02:15.497]Tief in der Brust.
[02:33.159]Denn mit Göttern
[02:38.123]Soll sich nicht messen
[02:43.271]Irgend ein Mensch.
[02:53.879]Hebt er sich aufwärts
[02:58.136]Und berührt
[02:59.310]Mit dem Scheitel die Sterne,
[03:03.517]Nirgends haften dann
[03:07.837]Die unsichern Sohlen,
[03:13.541]Und mit ihm spielen
[03:18.416]Wolken und Winde.
[03:25.335]Nirgends haften dann
[03:29.907]Die unsichern Sohlen,
[03:35.216]Und mit ihm spielen
[03:40.080]Wolken und Winde.
[04:17.937]Steht er mit festen,
[04:23.126]Markigen Knochen
[04:28.436]Auf der wohlgegründeten
[04:33.576]Dauernden Erde;
[04:41.996]Reicht er nicht auf,
[04:47.371]Nur mit der Eiche
[04:53.174]Oder der Rebe
[04:57.670]Sich zu vergleichen.
[05:10.713]Was underscheidet
[05:16.380]Götter von Menschen?
[05:28.525]Daß viele Wellen
[05:33.394]Vor jenen wandeln,
[05:38.607]Ein ewiger Strom:
[05:50.852]Uns hebt die Welle,
[05:55.603]Verschlingt die Welle,
[06:01.165]Und wir versinken.
[06:07.581]Und wir versinken.
[06:39.102]Ein kleiner Ring
[06:42.708]Begrenzt unser Leben,
[06:51.520]Und viele Geschlechter
[07:00.722]Reihen sich dauernd
[07:12.886]An ihres Daseins
[07:17.838]Unendliche Kette.
[07:25.163]An ihres Daseins
[07:30.909]Unendliche Kette.
作曲 : Franz Schubert
译者:钱春绮
Wenn der uralte,
Heilige Vater
Mit gelassener Hand
Aus rollenden Wolken
Segnende Blitze
Über die Erde sä‘t
Küss’ ich den letzten
Saum seines Kleides,
Kindliche Schauer
Tief in der Brust.
Küss ich den letzten
Saum seines Kleides,
Kindliche Schauer
Tief in der Brust.
Denn mit Göttern
Soll sich nicht messen
Irgend ein Mensch.
Hebt er sich aufwärts
Und berührt
Mit dem Scheitel die Sterne,
Nirgends haften dann
Die unsichern Sohlen,
Und mit ihm spielen
Wolken und Winde.
Nirgends haften dann
Die unsichern Sohlen,
Und mit ihm spielen
Wolken und Winde.
Steht er mit festen,
Markigen Knochen
Auf der wohlgegründeten
Dauernden Erde;
Reicht er nicht auf,
Nur mit der Eiche
Oder der Rebe
Sich zu vergleichen.
Was underscheidet
Götter von Menschen?
Daß viele Wellen
Vor jenen wandeln,
Ein ewiger Strom:
Uns hebt die Welle,
Verschlingt die Welle,
Und wir versinken.
Und wir versinken.
Ein kleiner Ring
Begrenzt unser Leben,
Und viele Geschlechter
Reihen sich dauernd
An ihres Daseins
Unendliche Kette.
An ihres Daseins
Unendliche Kette.
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[00:00.000] 作曲 : Franz Schubert
[00:01.000]译者:钱春绮
[00:51.235]Wenn der uralte,
[00:55.282]Heilige Vater
[01:02.535]Mit gelassener Hand
[01:10.921]Aus rollenden Wolken
[01:21.424]Segnende Blitze
[01:27.496]Über die Erde sä‘t
[01:36.462]Küss’ ich den letzten
[01:41.409]Saum seines Kleides,
[01:46.521]Kindliche Schauer
[01:52.152]Tief in der Brust.
[01:59.072]Küss ich den letzten
[02:03.939]Saum seines Kleides,
[02:09.414]Kindliche Schauer
[02:15.497]Tief in der Brust.
[02:33.159]Denn mit Göttern
[02:38.123]Soll sich nicht messen
[02:43.271]Irgend ein Mensch.
[02:53.879]Hebt er sich aufwärts
[02:58.136]Und berührt
[02:59.310]Mit dem Scheitel die Sterne,
[03:03.517]Nirgends haften dann
[03:07.837]Die unsichern Sohlen,
[03:13.541]Und mit ihm spielen
[03:18.416]Wolken und Winde.
[03:25.335]Nirgends haften dann
[03:29.907]Die unsichern Sohlen,
[03:35.216]Und mit ihm spielen
[03:40.080]Wolken und Winde.
[04:17.937]Steht er mit festen,
[04:23.126]Markigen Knochen
[04:28.436]Auf der wohlgegründeten
[04:33.576]Dauernden Erde;
[04:41.996]Reicht er nicht auf,
[04:47.371]Nur mit der Eiche
[04:53.174]Oder der Rebe
[04:57.670]Sich zu vergleichen.
[05:10.713]Was underscheidet
[05:16.380]Götter von Menschen?
[05:28.525]Daß viele Wellen
[05:33.394]Vor jenen wandeln,
[05:38.607]Ein ewiger Strom:
[05:50.852]Uns hebt die Welle,
[05:55.603]Verschlingt die Welle,
[06:01.165]Und wir versinken.
[06:07.581]Und wir versinken.
[06:39.102]Ein kleiner Ring
[06:42.708]Begrenzt unser Leben,
[06:51.520]Und viele Geschlechter
[07:00.722]Reihen sich dauernd
[07:12.886]An ihres Daseins
[07:17.838]Unendliche Kette.
[07:25.163]An ihres Daseins
[07:30.909]Unendliche Kette.